mindset: Philosophie und Konzept - Teil II
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Ein Sportwagen auf High (W)heels
Die Frage ist doch, wie man eine hochemotionale Automobilform alltagstauglich macht. Denn ein enger, niedriger Sportwagen ist für die heutigen Verkehrsverhältnisse unpassend.
Wir wollten nicht nur ein leichtes Fahrzeug konstruieren, sondern diese Leichtigkeit auch in Szene setzen - dabei sollte ein unverwechselbares Automobil entstehen. Um dies zu erreichen, mussten wir nur das Rad neu erfinden, denn Autodesign fängt mit dem Rad an.
Kleine Räder, unmöglich für den mindset
Aufgrund der Leichtigkeit und der Leistung reicht ein schmales Profil völlig aus, welches auch den Vorteil hat, den Rollwiderstand und somit die Gesamteffizienz zu optimieren. Doch klein sollten die Räder auf keinem Fall sein, denn der mindset sollte sich sportlich und auf Augenhöhe mit dem Verkehr bewegen. Letztendlich kamen Räder zum Einsatz, wie man sie aus Rennwagen der 30er Jahre kennt.
Zum Beispiel das Auto Union Typ C: Der Wagen wog ungefähr gleichviel wie unser mindset, war aber ungemein stärker und schneller. Wir dachten uns, würde man eine leichte Sportwagenkarosserie auf derart hohe Räder platzieren können, dann hätte man unter dem Boden genug Platz für die schweren Akkumulatoren. Dazu kommen optimale Gewichtsverteilung, bester Ein- und Ausstiegskomfort und nicht zuletzt aktive und passive Sicherheit. Irgendwie hatten wir das Gefühl, mit diesem besonderen Rad auch das Automobil neu erfunden zu haben. Jetzt galt es nur noch, dem Wagen eine Form zu geben.
Ein bekanntes Gesicht
Markendesigner sind gezwungen, stets im eigenen Teich zu schwimmen. Dabei genossen wir, ein neutrales Unternehmen aus der Schweiz, die Freiheit, überall unsere Inspirationen zu finden. Rückwirkend könnte ich sagen, dass im mindset die ganze Automobilgeschichte steckt. Und wie hätte man sie vergessen können?
Die freistehenden Räder gehen auf die Einfachheit des Mercedes Simplex zurück. Kleine Modelle des Lamborghini Marzal und der Alfa Giulia TZ – das geben wir gerne zu - standen auf dem Tisch, als der mindset konzipiert wurde. Die Verjüngung am Heck, dessen seitliche Verglasung, sowie die Flügelklappen mögen in den Entwürfe Zagatos und Bertones deren Inspiration finden.
Ja, wir lassen ein wenig Porsche 928 zu
Und ja, wir lassen zu, dass man an der B-Säule ein wenig Porsche 928, das Auto des Jahres 1978, erkennt. Weil ein Elektromotor keinen Kühler braucht, mag die endgültige Front des mindset an die sympathische Unschuld des Käfers erinnern.
Das war nicht von Anfang an so. Als der erste Entwurf entstand waren noch 24-Zoll Räder angedacht. Der Wagen schwebte wörtlich in der Luft, und hatte einen aggressiveren Gesichtsausdruck – worin viele jetzt Hummer erkennen wollten. Uns war wichtig, dass der Wagen zwei runde Scheinwerfer trägt – klassische "Anonymität" als Kontrast zu den übertriebenen Gesichtern der bekannten Marken.
Mit einem 3D-Rendering beginnt die Entwicklung des mindset: Einerseits die Technik, andererseits die Modellierung. Obwohl sich im Detail viel wenn nicht alles verändert hat, kann man zu recht sagen, dass von der ursprünglichen Idee alles geblieben ist. Allein das ist im heutigen Automobildesignprozess einmalig.




Wieso eigentlich so eine Hoppelkiste? Die lächerlich großen Räder sind völlig albern und praxisfremd. Anfängerfehler.
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Verfasst von Daniel (nicht überprüft) am 10. Juli 2008 - 12:19.Offensichtlich hast du in der Physikvorlesung gepennt... sonst wüsstest du, dass größer dimensionierte Räder effizienter sind als kleinere ... anders: Mit welchem Fahrrad würdest du eine längere Radtour unternehmen??? Mit einem Rad auf 28" oder einem auf 24" Rädern? Mit welchem wirst du wohl schneller sein, mit welchem strampelst du dich kaputt... vielleicht reicht schon dein Allgemeinwissen, um dies zu beantworten...
Dass der Mindset vom Design her keine völlig neuen Akzente setzt, bemerkt auch der Chefdesigner selbst... natürlich ist's Geschmackssache, aber ich persönlich komme mit dem Mix aus 60er/70er- und 80er-Jahre-Elementen wunderbar klar und freue mich schon sehr auf diesen Wagen.
Du sprichst von "Anfängerfehlern", sodass wir davon ausgehen können, dass du schon ein paar Jährchen für eine größere Autobude zeichnest? Bist du etwa Chefdesigner von Lada??? Das würde doch schon einiges erklären...
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Verfasst von Vao (nicht überprüft) am 10. Juli 2008 - 20:43.Mindset, Neuansatz? Wo? Ein Auto mit vier Rädern und nur zwei bzw. drei Türen. Nicht besonders attraktiv, eher gewollt. Das wird so nie kommen oder zu einem Erfolg gelangen. Ein eher trauriger Entwurf. Typisches Designer-Geschwafel.
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Verfasst von Daniel (nicht überprüft) am 10. Juli 2008 - 12:18.Lieber Herr Günak,
ein Glückwunsch zu diesem Konzept! Den Mindset würde ich sofort kaufen oder als Firmenfahrzeug leasen, sobald er verfügbar ist!
Der serielle PlugIn-Hybrid ist das Optimum eines Elektrofahrzeugs, das mit der heutigen Infrastruktur auskommt und dem normalen Pendler die Möglichkeit gibt, endlich ohne fossilen Brennstoff seine täglichen Strecken zurücklegen zu können und immer die Sicherheit zu haben, auch längere Strecken zurücklegen zu können. Endlich kann man Autos vernünftig mit regenerativ erzeugtem Strom laden und betreiben.
Weiter so !!!!!!!
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Verfasst von Tachy (nicht überprüft) am 24. Juni 2008 - 12:28.Das Design ist im Grunde nicht neu... eine Front im Stil der 60er Jahre, gepaart mit einem spät-70er Seitenprofil (1978 gab's ein Konzept von Kammback, den Pontiac Trans Am als Station Wagon zu bauen: http://www.core77.com/corehome/firebird.jpg ) und einer 80er-Heckpartie, die gut einem Cyberpunk-Streifen entlehnt sein könnte. Es gehört eine Menge Mut und Idealismus dazu, solch einen charakteristischen Wagen in eine Zeit der gesichtslosen, geschliffenen Automobile zu setzen. Bitte genau so produzieren, ich liebe dieses Design! Von der Philosophie dahinter sollten sich diverse große Automobilhersteller eine Scheibe abschneiden, bzgl. Gewichtseinsparung, Weglassen unnützer Luxusspielereien, Alltagstauglichkeit, etc.
Hoffentlich wird der Mindset zum Erfolg und kein Schuss in den Ofen wie der DeLorean DMC 12 oder Tucker Torpedo, Citroen SM etc. , wenngleich mit diesen Wagen ein anderes Konzept verfolgt wurde... zuverlässig waren sie allerdings alle nicht.
Gruß
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Verfasst von HKX (nicht überprüft) am 23. Juni 2008 - 22:11....wer kauft sowas und warum?
auch wenns eine neue Alternative ist, ist es doch wieder die Ingenieurs-Sicht.
Wie Windows.
Wo ist hier der Kunden-Bedarf. Ist das Ding in der Stadt bequem? Nutzbar? Lustig? Gepäck? Einsteigen?
Kopffreiheit? Komisch. Da waren Kutschen näher dran.
Für mich max. ein Reserve-Öko-Porsche (vom Nutzwert her).
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Verfasst von Gast (nicht überprüft) am 23. Juni 2008 - 11:51....daß dieses Konzept weder in Serie geht, noch in irgendeiner Form erfolgreich wird.
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Verfasst von Daniel (nicht überprüft) am 23. Juni 2008 - 10:28.Hallo,
package und designconcept find ich gut, auch wenn mich die Proportionen immer noch an einer "superlight" Version eines Hummers erinnert - mit 28" Rädern.
Räder sind bekanntlich das Schuhwerk des Automobils. Überzeugend wirkt der aktuelle Status nicht so wirklich auf mich. Was bleibt noch davon übrig, wenn es um die tatsächliche Realisierung geht (was hoffentlich passiert)?
Gruß, Vito
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Verfasst von Gast (nicht überprüft) am 20. Juni 2008 - 17:19.Kommentar hinzufügen